: : Justizfachwirtin / Justizfachwirt <m/w/d> - Einstellung

Lieber das Recht im Auge behalten als Bilanzen

Voraussetzung für die Beschäftigung als Justizfachwirtin oder Justizfachwirt ist die erfolgreiche Ableistung eines Vorbereitungsdienstes. Im Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken (Gebiet der Pfalz) werden in der Regel zum 1. August eines jeden Jahres ca. 30 Bewerberinnen und Bewerber in den Vorbereitungsdienst für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt im Justizdienst (Justizfachwirte) eingestellt. Die Bewerberinnen und Bewerber werden unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu Justizfachwirtanwärterinnen oder Justizfachwirtanwärtern ernannt.

Ablauf des Bewerbungsverfahrens:

  • Ablauf der Bewerbungsfrist: 07.02.2022
  • erstes bewertendes Feedback zur Bewerbung: ab 21.02.2022
  • Online-Einstellungstest (Hometest): 22. - 27.02.2022
  • Auswahlgespräche: 21. - 24.03.2022
  • Ausbildungsbeginn: 01.08.2022

In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer

  1. die gesetzlichen und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt, insbesondere die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens oder der Schweiz besitzt,
  2. als Bildungsvoraussetzung über
    a) den qualifizierten Sekundarabschluss I oder
    b) die Qualifikation der Berufsreife und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder
    c) die Qualifikation der Berufsreife und eine abgeschlossene Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis verfügt,
  3. Grundkenntnisse in der elektronischen Daten- und Informationsverarbeitung sowie hinreichende Kenntnisse und Fertigkeiten im Tastschreiben besitzt und
  4. das 40. Lebensjahr, im Fall der Schwerbehinderung das 43. Lebensjahr, zum Einstellungstermin noch nicht vollendet hat. Diese Höchstaltersgrenzen gelten nicht bei Soldatinnen und Soldaten auf Zeit unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 8 des Soldatenversorgungsgesetzes.

Die Nachweise der Kenntnisse und Fertigkeiten im Tastschreiben können bis zum Ende der praktischen Ausbildung erbracht werden.

Organisieren, selbstständiges Arbeiten und flexibel gestalten - ich will mehr als Rendite erwirtschaften.

Darüber hinaus erwarten wir von Ihnen:

  • Leistungsfähigkeit und Organisationstalent,
  • Lernfähigkeit und Lernbereitschaft,
  • Belastbarkeit und gesundheitliche Eignung für den Beruf,
  • Kritik- und Konfliktfähigkeit,
  • rationelles und selbstständiges Arbeiten,
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit,
  • Flexibilität,
  • Hilfsbereitschaft und
  • gemeinwohl- bzw. bürgerorientiertes Handeln.

Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person der anderen Bewerberinnen und Bewerber liegende Gründe von größerem rechtlichen Gewicht entgegenstehen.

In Rheinland-Pfalz gibt es als Einstellungsbehörden für die Ausbildung zur Justizfachwirtin / zum Justizfachwirt <m/w/d> das Oberlandeslandesgericht Koblenz und das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken. Für Ihre Entscheidung, bei welchem Oberlandesgericht Sie sich bewerben, sollten Sie berücksichtigen, in welchem Bezirk Sie die praktische Ausbildung absolvieren und nach Ihrer Laufbahnprüfung arbeiten wollen. Der Bezirk des Oberlandesgerichts Koblenz umfasst die Landgerichtsbezirke Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz und Trier; der Bezirk des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken umfasst die Landgerichtsbezirke Frankenthal (Pfalz), Kaiserslautern, Landau in der Pfalz und Zweibrücken.

Senden Sie uns Ihre Bewerbung bis 7. Februar 2022 zu!

"Selbstständig Aufgaben übernehmen und auch gemeinsam im Team arbeiten - die Abwechslung bringts!"

Weitere Informationen zum Berufsbild als Video

Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte tragen wesentlich zur Rechtsgewährung bei und sind oft erste Ansprechpartner für die rechtsuchenden Menschen.

Die Anwärterinnen und Anwärter absolvieren die praktische Ausbildung bei einem pfälzischen Amtsgericht und einer Staatsanwaltschaft in der Nähe ihres Wohnorts.

Während des Vorbereitungsdienstes werden Ihnen Anwärterbezüge gezahlt. Der Anwärtergrundbetrag beträgt zurzeit monatlich 1.271,65 € brutto.

Beförderungen in die Besoldungsgruppen A 7 bis A 9 nebst Amtszulage richten sich nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.