: : Justizfachwirtin / Justizfachwirt <m/w/d> - Berufsbild

"Ich hab das Recht auf meiner Seite!"

Die Justiz ist die wichtige dritte Säule, auf der unser Rechtsstaat ruht. Sie bietet Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Recht, schafft Rechtssicherheit und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag für unser Gemeinwesen und unsere demokratische Gesellschaft. Im Dienste der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz stehen über 8.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihrer Arbeit schützen sie die Rechte der Menschen und garantieren dadurch Gerechtigkeit, Freiheit, innere Sicherheit und sozialen Frieden. Sie sorgen damit für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und das Funktionieren unseres Landes.

Checkliste für Ihre Bewerbung:

  • Benötigter Schulabschluss: Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand
  • Dauer: 2 Jahre und 2 Monate
  • Bewerbung: Ab September 2021 möglich
  • Praxisausbildung bei pfälzischen Gerichten und Staatsanwaltschaften in Wohnortnähe
  • monatliche Ausbildungsvergütung in Höhe von rund 1.230 Euro netto

Als Justizfachwirtin oder Justizfachwirt können auch Sie einen Beitrag zum Gemeinwohl in Rheinland-Pfalz leisten.

Im Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken (Gebiet der Pfalz) werden zum 1. August eines jeden Jahres Bewerberinnen und Bewerber unter Berufung in das Beamtenverhältnis in den Vorbereitungsdienst für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt im Justizdienst (Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte) eingestellt.

Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte nehmen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften neben Richtern, Staatsanwälten, Amtsanwälten und Rechtspflegern vielseitige und verantwortungsvolle Aufgaben im Bereich der Rechtspflege wahr. Sie tragen damit wesentlich zur Rechtsgewährung bei und sind oft erste Ansprechpartner für die rechtsuchenden Bürgerinnen und Bürger.

Justizfachwirtinnen oder Justizfachwirte tragen wesentlich zur Rechtsgewährung bei und sind oft erste Ansprechpartner für die rechtsuchenden Bürgerinnen und Bürger.

Dabei wird überwiegend in Service-Einheiten, einer modernen und zukunftsorientierten Organisationsform, gearbeitet. Die Aufgabenbereiche umfassen Tätigkeiten, die sowohl selbstständiges und eigenverantwortliches Handeln als auch Anpassungsvermögen und Teamfähigkeit erfordern.

Zur Aufgabenerledigung werden moderne Informations- und Kommunikationstechniken eingesetzt. Darüber hinaus werden durch justizspezifische EDV-Programme, an deren Pflege und Weiterentwicklung ebenfalls Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte beteiligt sind, Arbeitsabläufe beschleunigt und optimiert (z. B. elektronischer Rechtsverkehr und elektronische Akte). Entsprechende EDV–Kenntnisse werden während der Ausbildung vermittelt.

Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte nehmen insbesondere folgende Aufgaben wahr:

  • Tätigkeiten in den Service-Einheiten
    (Postbearbeitung, Aktenführung, Berechnung und Überwachung von Fristen, Aufnahme von Anträgen und Erklärungen von Verfahrensbeteiligten außerhalb der gerichtlichen Verhandlungen, Ausführung der Ladungen von Parteien, Zeugen und Sachverständigen sowie Protokollführung bei Gerichtsverhandlungen),
  • Berechnung von Gerichtskosten,
  • Anweisung von Zeugen- und Sachverständigenentschädigungen,
  • Erteilung von Grundbuchauszügen, Gewährung von Einsicht in das Grundbuch und
  • Verwaltung von Gerichtszahlstellen.

Außerdem werden Justizfachwirtinnen und Justizfachwirte als Sachbearbeiter in Verwaltungsangelegenheiten und als Lehrkräfte bei der Nachwuchsausbildung eingesetzt.

Bewerbungen sind ab September wieder möglich!

"Ich will einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten."

Weitere Informationen zum Berufsbild als Video

Die Anwärterinnen und Anwärter absolvieren die praktische Ausbildung bei einem Amtsgericht und einer Staatsanwaltschaft in der Nähe ihres Wohnorts.

Im Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken (Gebiet der Pfalz) werden in der Regel zum 1. August eines jeden Jahres Bewerberinnen und Bewerber in den Vorbereitungsdienst für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt im Justizdienst eingestellt.

Während des Vorbereitungsdienstes werden Ihnen Anwärterbezüge gezahlt. Sie betragen zurzeit monatlich ca. 1.230 € netto.

Beförderungen in die Besoldungsgruppe A 7 bis A 9 nebst Amtszulage richten sich nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.