: : Dualer Studiengang Dipl.-Rechtspflege <m/w/d> - Einstellung

Mit Recht mehr als nur Rendite erwirtschaften

Voraussetzung für die Tätigkeit als Rechtspflegerin oder Rechtspfleger ist die erfolgreiche Ableistung eines dreijährigen Vorbereitungsdienstes. Im Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken (Gebiet der Pfalz) werden in der Regel zum 1. September eines jeden Jahres Bewerberinnen und Bewerber in den Vorbereitungsdienst für den dualen Studiengang Diplom-Rechtspflege eingestellt.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf zu Rechtspflegeranwärterinnen oder Rechtspflegeranwärtern ernannt.

Ablauf des Bewerbungsverfahrens:

  • Ablauf der Bewerbungsfrist: 07.02.2021
  • erstes bewertendes Feedback zur Bewerbung: ab 21.02.2022
  • Online-Einstellungstest (Hometest): 22. - 27.02.2022
  • Auswahlgespräche: 14. - 17.03.2022
  • Ausbildungsbeginn: 01.09.2022

In den Vorbereitungsdienst kann eingestellt werden, wer

  1. die gesetzlichen und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt, insbesondere die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens oder der Schweiz besitzt (für die spätere Übernahme als Rechtspflegerin oder Rechtspfleger in das Beamtenverhältnis auf Probe ist der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit erforderlich),
  2. nach seinen charakterlichen, geistigen und körperlichen Anlagen für den Rechtspflegerdienst geeignet ist,
  3. eine zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung besitzt oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweist (der schulische Teil einer Fachhochschulreife reicht nicht aus; daneben ist auch der Nachweis des praktischen Teils im Zeugnis erforderlich) und
  4. das 40. Lebensjahr, im Fall der Schwerbehinderung das 43. Lebensjahr, zum Einstellungstermin noch nicht vollendet hat. Diese Höchstaltersgrenzen gelten nicht bei Soldatinnen und Soldaten auf Zeit unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 8 des Soldatenversorgungsgesetzes.

Rechtsfragen, Eigenverantwortung, Entscheidungen - ich will mehr als Rendite erwirtschaften.

Darüber hinaus erwarten wir von Ihnen:

  • Interesse an der Klärung von Rechtsfragen und der Anwendung von Rechtsvorschriften,
  • Leistungsfähigkeit und Organisationstalent,
  • Verantwortungsbereitschaft,
  • Entscheidungsfreude,
  • Lernfähigkeit und Lernbereitschaft,
  • Belastbarkeit und gesundheitliche Eignung für den Beruf,
  • Kritik- und Konfliktfähigkeit,
  • rationelles und selbstständiges Arbeiten,
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit,
  • Flexibilität und
  • gemeinwohl- bzw. bürgerorientiertes Handeln.

Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt, soweit nicht in der Person der anderen Bewerberinnen und Bewerber liegende Gründe von größerem rechtlichen Gewicht entgegenstehen.

In Rheinland-Pfalz gibt es als Einstellungsbehörden für das Duale Studium Dipl.-Rechtspflege <m/w/d> das Oberlandeslandesgericht Koblenz und das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken. Für Ihre Entscheidung, bei welchem Oberlandesgericht Sie sich bewerben, sollten Sie berücksichtigen, in welchem Bezirk Sie die Studienpraxis absolvieren und nach der Rechtspflegerprüfung arbeiten wollen. Der Bezirk des Oberlandesgerichts Koblenz umfasst die Landgerichtsbezirke Bad Kreuznach, Koblenz, Mainz und Trier; der Bezirk des Pfälzischen Oberlandesgerichts Zweibrücken umfasst die Landgerichtsbezirke Frankenthal (Pfalz), Kaiserslautern, Landau in der Pfalz und Zweibrücken.

Senden Sie uns Ihre Bewerbung bis 7. Februar 2022 zu!

"Dual studieren, unabhängig arbeiten, Entscheider sein. Das will ich!"

Weitere Informationen zum Berufsbild

Informationsfilm über die Arbeit der Rechtspfleger

Als selbstständiges Organ der Rechtspflege entscheiden Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger grundsätzlich sachlich unabhängig und eigenverantwortlich.

Das praxisbezogene duale Studium vermittelt die Kenntnisse, Methoden und praktischen Fähigkeiten, welche für einen zügigen Berufseinstieg erforderlich sind.

Während des Vorbereitungsdienstes werden Ihnen Anwärterbezüge gezahlt. Der Anwärtergrundbetrag beträgt zurzeit monatlich 1.307,85 € brutto.

Beförderungen richten sich nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Geeignete Beamtinnen und Beamte können zur Ausbildung für den Amtsanwaltsdienst zugelassen werden.